Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremerhaven

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Inhalt: Wirkungskontrolle zu Baggerei und Verklappung

Mit einem umfangreichen Beprobungsprogramm wurde die Bodenbesiedlung ausgewählter Bagger- und Klappstellen sowie von Seitenbereichen neben der Fahrrinne untersucht. Zum Einsatz kommt vorwiegend ein Van-Veen-Greifer mit einer Ausstichfläche von 0,1 m², ergänzend wurde auch ein Kastengreifer des Alfred-Wegener-Instituts mit einer Ausstichfläche von 0,25 m² eingesetzt. Die Untersuchungen wurden von einer Arbeitsgruppe konzipiert und bewertet, in der das WSA Bremerhaven als Träger des Vorhabens, die Bundesanstalt für Gewässerkunde und die zuständigen Naturschutzbehörden vertreten sind.

Als Grundlage zur Beschreibung der Besiedlung vor dem 14m-Ausbau stehen Daten zu mehr als 250 Positionen und aus über 1500 Greiferproben zur Verfügung, die seit 1991 aus verschiedenen Anlässen in der Außenweser erhoben wurden.

In den Jahren 1999 - 2001 erfolgten Beprobungen der Besiedlung nach Abschluß der Vertiefungsbaggerungen. Die Aus- und Bewertung der Ergebnisse ist schwierig und aufwendig, da die Bodenbesiedlung der Außenweser bereits natürlicher Weise einer hohen Dynamik unterliegt und mögliche Wirkungen der Ausbauarbeiten aus dem "natürlichen Rauschen" herausgefiltert werden müssen.

Die Ergebnisse zeigen, dass in einzelnen Teilbereichen von Bagger- und Klappstellen zwar kurzzeitig Besiedlungsrückgänge festzustellen waren, jedoch eine sehr schnelle Regeneration erfolgte. Die Besiedlungsveränderungen lagen weitestgehend im Rahmen der vorhandenen natürlichen Schwankungsbreite.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wurde im April 2004 auf einem Fachseminar im Deutschen Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven vorgestellt.

Tagungsband Fachseminar 2004

Tagungsband Fachseminar 2004

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