Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremerhaven

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Inhalt: FAQ - Häufig gestellte Fragen

(Stand 14.07.2014)

 

 

Wird die Statik des Gebäudes Weserterrassen in Mitleidenschaft gezogen?
Nein. Die Weserterrassen sind auf Pfählen gegründet. Somit sind schädliche Auswirkungen durch Bodenbewegungen infolge der Rammung nicht zu erwarten. Die Rammerschütterungen werden jedoch spürbar sein. Die Verankerung der Spundwand wird die Grundstücksgrenze zu den Weserterrassen nicht überschreiten. Die Abstände zu der vorhandenen Pfahlgründung ist so groß, dass Auswirkungen auf diese ausgeschlossen sind.

Wie werden die Spundbohlen eingebracht?
Die Spundbohlen an der Wasserseite werden eingerammt. Ein Vibrationsverfahren wird nicht eingesetzt, weil hierbei die Gefahr besteht, dass sich der Boden vor der vorhandenen Kajenkonstruktion verflüssigt und diese dann lage- oder höhenmäßig verändert wird. Die Spundbohlen der Baugrubensicherung werden mittels einer Vibrationsramme eingerüttelt.

In welchem Zeitraum erfolgt die Rammung?
Mit Rammarbeiten ist grundsätzlich von 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr an fünf Tagen in der Woche zu rechnen. Das Einbringen der Spundbohlen an der Wasserseite im zweiten Bauabschnitt wird sich über einen Zeitraum von ca. 2,5 Monaten erstrecken. Aufgrund des Bauablaufes finden die Rammungen jedoch nicht permanent innerhalb dieses Zeitraumes statt. Es ist vielmehr über die gesamte Dauer immer wieder mit Rammarbeiten zu rechnen. Das Einbringen der Baugrubensicherung wird ca. drei Wochen Zeit in Anspruch nehmen.

Welche Geräuschbelastung (dB-Wert) ist zu erwarten?
Die für die einzelnen Gebiete zulässigen Immissionswerte sind in der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift gegen Baulärm" (AVV Baulärm) festgelegt. Für das Gebiet rechts und links der Geeste gilt der Richtwert für das Mischgebiet mit 60 dB(A). Für kurzzeitig auftretende Lärmimmissionen gibt die AVV Baulärm einen Beurteilungspegel vor. Da das Rammen geräuschintensiv ist, wurden in der Ausschreibung bereits Schallschutzhauben zur Lärmminderung vorgeschrieben. Der tatsächlich auftretende db(A) Wert und der daraus zu ermittelnde Beurteilungspegel kann erst mit Beginn der Rammarbeiten festgestellt werden.

Werden mehrere Rammen zeitgleich eingesetzt?
Es wird nur eine Ramme zur selben Zeit eingesetzt. Das parallele Arbeiten mehrerer Rammen ist auszuschließen.

Wie lang sind die Spundbohlen an der Wasserseite?
Ca. 18 – 19 m, das bedeutet eine Einbindetiefe im Boden von ca. 8 m.

Mit welcher Bauzeit ist zu rechnen?
Nach Abschluss der Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt beginnen die Arbeiten im zweiten Abschnitt Mitte Juli 2014. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die Gesamtmaßnahme im April 2015 abgeschlossen wird.

Gibt es Einschränkungen in der Bauzeit, z. B. aus Gründen der Deichsicherheit?
Nein, es gibt keine Einschränkungen aus Gründen der Deichsicherheit. Die Baumaßnahme liegt vor der Deichlinie. Verzögerungen im Bauablauf können durch die Witterungsverhältnisse oder unvorhergesehene Herausforderungen auf der Baustelle entstehen.

Bleibt die neue Kajenkante auf der aktuellen Höhe?
Ja.

Bleibt die, aktuell z. T. sehr intensive, Beleuchtung auf dem Tonnenhof auch nach Abschluss der Baumaßnahme bestehen?
Nein. Es ist vorgesehen, die Beleuchtung energiesparend auszurichten. Im Rahmen der Baumaßnahme wird die Beleuchtung der Tonnenhofsfläche erneuert. Zudem ist vorgesehen, eine intelligente Lampensteuerung zu installieren, die es erlauben wird, nachts (z. B. zwischen 18:00 und 06:00 Uhr) auf eine geringere Beleuchtung als in den Morgen- und Abendstunden, zu wechseln. Diese muss aber bei außergewöhnlichen Situationen, wie Hochwasser, Eisgang, Notfalleinsatz der Schiffe usw. schnell hochgefahren werden können.

Wo liegen die Schiffe des WSA während der Bauzeit?
Für einen Teil der Schiffe wurden Ausweichliegeplätze im Fischereihafen angemietet – der Rest verbleibt je nach Bauabschnitt an der Kaje.

Wo werden die Tonnen des WSA während der Bauzeit gelagert?

Da auf dem Tonnenhof eine Baustelleneinrichtungsfläche eingerichtet wird, muss ein Teil der Tonnen, sowie das Zubehör (Tonnenketten und -steine) ausgelagert werden. Hierfür stehen Flächen auf der Westspitze der Weserterrassen (Zubehör) und auf dem Gelände der Bugsier-Reederei im Bereich des Neuen Hafens (Eistonnen und Tonnen, die nicht täglich gebraucht werden) zur Verfügung. Die bei den Weserterrassen gelagerten Materialien werden den Blick auf Geeste und Weser nicht versperren.